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Salutogenese fragt nicht nach Ursachen von Erkrankungen, sondern nach Grnden, weshalb Menschen gesund bleiben oder es wieder werden. Nach Aron Antonovsky ist Gesundheit "kein normaler, passiver Gleichgewichtszustand" (Homostase). Vielmehr muss ein Mensch aktiv dafr sorgen, dass ihm ausreichend persnliche (Widerstands-) Ressourcen und Schutzfaktoren zur Verfgung stehen. Hier setzt die Arbeit am "Erfahrbaren Atem" an.
Im Gegensatz zur klinischen Atemtherapie, die sich mit den Krankheiten und Funktionsstrungen von Lunge und Stimmapparat befasst, umschliet die Atemtherapie des Erfahrbaren Atems sowohl Selbsterfahrung als auch Selbsthilfe. Hier wird der Atem bewusst zugelassen, aber nicht willentlich beeinflusst. Die Heilkraft des Atems, von der alle uns bekannten Hochkulturen wussten, begrndet sich darin, dass der Atem - wie keine andere Krperfunktion - umfassend mit allen physischen und psychischen Vorgngen im Menschen vernetzt ist. Jeder kleinste Reiz, von auen oder innen kommend, verndert die Art und Weise zu atmen, was vom Klienten differenziert erlebt und empfunden werden kann.
In der therapeutischen Arbeit mit dem Erfahrbaren Atem stehen deshalb im Sinne der Salutogenese keinesfalls die Erkrankung und die Symptome im Mittelpunkt, sondern das, was im Klienten heil, bewusst, gesund und "anwesend" ist. Strungen werden bereits frhzeitig wahrgenommen, so dass eine Krankheit gar nicht erst ausbrechen muss. Andererseits kann durch die Aktivierung von Selbstheilungskrften auf bereits bestehenden Beschwerden oder Leiden positiv eingewirkt werden.
Diesen und noch weitere interessante Vortrge finden Sie unter http://www.dvd-wissen.com
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